Sonnenlicht für die lauen Abendstunden – das Sonnenglas aus Südafrika

Quelle: sonnenglas.net

Quelle: sonnenglas.net

Wer für die kommenden Sommernächte noch eine dekorative Beleuchtung für Balkon, Terrasse und Garten benötigt:

Aus Südafrika kommen die Einmachgläser mit LED-Licht, die mittels Solarzellen im Deckel aufgeladen werden und somit eine Portion Sonnenlicht für die Abendstunden retten.

Pro Stunde fliegen 320.000 Coffee-to-go-Becher in den Müll – dem machen wir ein Ende!

Becherhaufen (c) Sascha Krautz / DUH

Becherhaufen (c) Sascha Krautz / DUH

Nach Berechnungen der Deutschen Umwelthilfe werden deutsch-landweit rund 2,8 Milliarden Coffee to go-Becher pro Jahr verbraucht. Stellt man diese mit dem dazugehörigen Plastikdeckeln aufeinander, entsteht ein 300.000 km hoher Turm. In Form einer Kette ließe sich die Erde damit mehr als sieben Mal umrunden. Jeder Deutsche verbraucht 34 Einwegbecher im Jahr. Bundesweit fallen jeden Tag rund 7,6 Millionen Coffee to go-Becher an. Das macht pro Stunde 320.000 Stück.

Quelle: Deutsche Umwelthilfe – Umweltproblem Coffee to go-Einwegbecher

Für die Produktion der Becher und Deckel wird folgendes verbraucht:
  • 29.000 Tonnen Papier, das entspricht etwa 43.000 Bäumen, die gefällt werden
  • 1,5 Milliarden Liter Wasser, das entspricht dem Jahresverbrauch von 32.000 Bürgern
  • 320 Millionen kWh Energie, damit könnten 100.000 Musterhaushalte ein Jahr lang mit Strom versorgt werden
  • 1.500 Tonnen Polyethylen für die Becher und 9.400 Tonnen Polystyrol für die Deckel, dafür werden 22.000 Tonnen Rohöl benötigt

Hierbei entstehen:

  • 101.000 Tonnen CO2-Emissionen
  • 40.000 Tonnen Abfall

Leider werden für die Produktion der Becher auch keine Recyclingmaterialien eingesetzt, die das Ganze wenigstens ein bisschen umweltfreundlicher machen könnte. Auch das Recycling der Becher ist kaum möglich, da die Beschichtung im Papierrecycling sich nicht ablösen lässt, womit die Becher letztlich in der Müllverbrennung landen – und alles nur wegen etwa 15 Minuten „Coffee to go“… – also Genuss geht anders!

 Widdlebirdy von Ecoffee Cup

Widdlebirdy von Ecoffee Cup

Wir bieten gemeinsam mit den Offenburger Grünen eine Mehrweg-Lösung für all diejenigen an, die sich zuhause keinen guten Kaffee leisten können/wollen: ein kompostierbarer, mindestens 3 Jahre nutzbarer Mehrwegbecher aus Bambus mit einer Manschette aus Silikon.

Eine Auswahl an Bechern haben die Offenburger Grünen heute am Stand und eine weitere gibt es im Laden. Wer ein ganz bestimmtes Design haben mag, dem bestellen wir natürlich auch den entsprechenden Becher.

Infostand gegen die „coffee to go“-Becherflut am 16.7. von den Offenburger Grünen

Becherhaufen (c) Sascha Krautz / DUH

Kommenden Samstag, 16. Juli, werden die Offenburger Grünen auf den Bechermüllberg hinweisen, den wir seit etlichen Jahren produzieren. Becher, die vermeintlich „öko“ sind, weil sie aus Pappe bestehen – aber nur unter anderem. Aus vielfältigen Gründen müssen diese Becher mit Kunststoff überzogen und enthalten oft auch umweltbelastende Lacke.

ecoffee cup - Entropy

ecoffee cup – Entropy

Was wir dagegen tun können? – Zum Beispiel Mehrwegbecher nutzen, z.B. aus kompostierbarem Bambus wie die von EcoffeeCup mit einer Silikon-Manschette. Diese gibt es am Samstag auf dem Stand der Offenburger Grünen auf dem Lindenplatz zu kaufen – und natürlich am Samstag von 9 bis 16 Uhr auch im Weltladen in der Lange Straße 19, nur 150 m nördlich vom Lindenplatz.

Ach, fast vergessen: wir haben natürlich auch bio-fairen Kaffee zum eingießen lassen! Beides nicht nur diesen Samstag, sondern täglich außer sonn- und feiertags.

Fußball spielen, schauen oder essen…

… ok, das ist etwas übertrieben, aber immerhin sind die Nudeln in den Farben schwarz, rot und gelb und die Formen stellen einen Spieler, einen Schuh und einen Ball dar:

Fußballnudeln aus dem Sozialunternehmen Nudelhaus aus Trossingen.

Damit das Fußballfieber auch beim Essen erhalten bleibt.