Korbwaren in leuchtenden Farben aus Swasiland

Korbwaren aus Swasiland

Aus Swasiland, einem kleinen Binnenstaat der an Südafrika grenzt, stammen die Korbwaren von GONE RURAL. Die Körbe werden in der traditionellen Wulst-Wickel-Technik gefertigt. Das ungefärbte Lukhasi-Gras wird dabei mit dem gefärbten Lutindzi-Gras umwickelt. Beide Gräser wachsen in Swasiland in großen Mengen, die Farben entsprechen europäischen Standards.

„GONE RURAL ist unser Leben“ – so heißt ein Lied, das die Frauen des Handelspartners singen. Denn GONE RURAL vermarktet nicht nur ihre Körbe, sondern die Handwerkerinnen erhalten viele soziale Leistungen. Eine wichtige Aufgabe ist die Aufklärungsarbeit und Betreuung der Waisen bei Aids – ein riesiges Problem im südlichen Afrika. Eine mobile Klinik bietet den Familien Hilfe vor Ort an. Die Kinder erhalten Schulstipendien und die Frauen lernen Lesen und Schreiben. Durch den Bau von Brunnen erhalten sie Zugang zu sauberem Wasser.

Chicza – biologisch abbaubarer Kaugummi

nachhaltige KaugummisWenn’s bei der Fußball-WM spannend wird, dann braucht man etwas um sich abzureagieren. Zum Beispiel einen biologisch abbaubaren Kaugummi!

Chicza ist der erste nachhaltige, biologisch abbaubare Kaugummi der Neuzeit. Er wird aus dem Saft des im mexikanischen Regenwald wachsenden Chicozapote-Baumes hergestellt. Interessant hierbei ist, dass nur die wild im Regenwald wachsenden Bäume den Sirup liefern. Monokulturbäume liefern diesen Saft nicht.

Die Herstellung dieses nachhaltigen Kaugummis beschäftigt 2.000 mexikanische Regenwaldbauern. Das bedeutet, dass ca. 10.000 Menschen davon leben können. Wieder ein Schritt in die richtige Richtung.

8. Mai 2010 – Weltladentag

Öko & fair ernährt mehr!

oeko + fair ernährt mehr!Unter diesem Motto beteiligen sich die Offenburger Naturkostbetriebe sowie der Weltladen Regentropfen an der Kampagne für zukunftsfähige Welternährung. Am Weltladentag am Samstag, 8. Mai 2010 beginnt eine Aktion, die auf die weltweite Ernährungskrise und deren Opfer aufmerksam macht.

Hintergrund der Kampagne ist das Ergebnis des Weltagrarberichts. Ihm zufolge hungern weltweit eine Milliarde Menschen, zwei Drittel von ihnen leben auf dem Land, wo Nahrungsmittel produziert werden. Trotz technischer Innovation steigen die Ernteerträge nicht weiter an. Die Agroindustrie setzt seit Jahrzehnten auf Chemie und Export und ruiniert so den Boden und die kleinbäuerliche Landwirtschaft. Zwar wurden 2008 weltweit 2,3 Milliarden Tonnen Getreide geerntet, das ist mehr als je zuvor – auch pro Kopf der Weltbevölkerung gerechnet. Doch nur 47 % dieser Ernte dienten der menschlichen Ernährung. Der Rest war Tierfutter, Sprit, industrieller Rohstoff, Abfall. Das Ziel, die Zahl der Hungernden bis 2015 zu halbieren, ist in weite Ferne gerückt und die Folgen des Klimawandels werden die Ernährungs­problematik weiter verschärfen.

Eben dieses globale Ernährungs-System ist eine der wichtigsten Ursachen für den Klimawandel, für das Artensterben, für Umweltvergiftung, Wasserknappheit und für Kinderarbeit, Armut und Ungerechtigkeit.

Was können ökologischer Landbau und Fairer Handel zur Bewältigung der Ernährungskrise beitragen?

Durch die ökologische Landwirtschaft hier und in den Ländern des Südens sowie durch den fairen Handel können wir auch als Verbraucher weltweit zur Ernährungssicherung beitragen.

Ökologischer Landbau ist eine Notwendigkeit, um die Nahrungsmittelproduktion nachhaltig zu sichern und kein Luxus für die Reichen. Er bietet Artenschutz, erhält die Bodenfruchtbarkeit und sichert die Gesundheit auch der Produzenten. Die Einnahmen aus Fairem Handel stellen für die Kleinbauern einen entscheidenden Grundpfeiler für ihre Ernährungssicherheit dar.

Die Unterschriftenaktion findet außerdem in den Naturkostläden Kornkammer am Schillerplatz, Strux Biomarkt bei der Waldorfschule, Naturhaus Heffner in der Ritterstraße, auf dem Demeterhof Witt in Weier, sowie an Bio-Marktständen statt.

Die unterschriebenen Postkarten werden im Herbst 2010 an die zuständigen Minister Ilse Aigner und Dirk Niebel überreicht. Diese werden aufgefordert, sich für die Förderung von kleinbäuerlicher und ökologischer Landwirtschaft einzusetzen und Agrarexportsubventionen zu beenden.

Weitere Informationen zu dieser bundesweiten Kampagne und zum Fairen Handel finden Sie unter dem Menüpunkt Bildungsangebot.

Kleidung – natürlich bio & fair!

Bekleidungsauswahl

Es ist geschafft. Seit 26.4.2010 bieten wir in unserem Hauptgeschäft am Bahnhof nun auch T-Shirts, Langarm-Shirts, Kapuzen-Shirts, Kleider aus fair angebauter und verarbeiteter Bio-Baumwolle an. Wir haben ein reichhaltiges Sortiment an dwp, el puente und IDEO-Artikeln im Geschäft.

Damit Sie diese nicht nur anfassen und anschauen sondern auch anprobieren können, gibt es seit Montag auch eine geräumige Umkleidekabine mit großem Spiegel.

Kleidung – bio & fair

In Kürze wird es im Weltladen Offenburg am Bahnhof Bekleidung aus biologisch angebauter Baumwolle geben, die auch unter fairen Bedingungen angebaut und geerntet sowie verarbeitet wurde. Vorerst bieten wir Basics, wie T-Shirts, Langarm-Shirts und Kleider von dwp, el puente und ideo an. Mehr dazu in Kürze.

Im Moment laufen die Vorbereitungen für den notwendigen Umbau auf Hochtouren. Es wurden bereits Regalsysteme und Beleuchtung gekauft. Am kommenden Wochenende wird dann der entsprechende Regalbereich abgebaut, die Wand neu gestrichen und anschließend das neue Regalsystem aufgebaut und als allerwichtigstes: die Ware eingeräumt. Es wird auch noch eine kleine Werbeaktion hierzu geben.

Als offizielle Einführung werden wir einen Teil unserer Bekleidung am Mittwochabend, 21.4. um 20 Uhr in der VHS Offenburg, Weingartenstraße 31c, im Rahmen des Filmvortrages „Umweltfreundliche Baumwolle“ vorstellen. Wir würden uns über einen Besuch freuen.