Menschenkicker fiel ins Wasser!

Am Samstag, den 4. Juni sollte im Rahmen der baden-württembergischen Nachhaltigkeitstage vor dem Historischen Rathaus Offenburg eine Aktion von VfR Elgersweier, Verein Afrikanischer Studenten in Offenburg (VASO), der Stadt Offenburg – Klimschutzbüro und dem Weltladen Regentropfen stattfinden:

MenschenkickerNeben 2 Ausstellungen zu sozialer und ökologischer Nachhaltigkeit in Textilproduktion und im kommunalen Fußball werden verschiedene Teams in einem „Menschenkicker“ aufeinandertreffen – allerdings ohne aufeinander zu treffen. Denn beim Menschenkicker bleiben alle Spieler.innen an Ort und Stelle stehen und dürfen – und können somit – sich nicht vom Platz bewegen. Dadurch wird nicht nur die Unfallgefahr gegenüber dem normalen Fußballspiel erheblich reduziert. Dadurch wird auch der Spaßfaktor enorm gesteigert.

Diese Aktion fand nicht statt, da das Wetter zu unbeständig war und die Verletzungsgefahr dadurch zu groß. Dennoch finden wir die Idee super und wollen es mal irgendwann nachholen. Wir halten euch auf dem Laufenden.

Hier sind die Presseartikel, die unsere Aktionen ankündigten bzw. darüber berichteten:

Info: Freihandel > neue Broschüre zur G7 und der weltweiten Ernährung

Seit Jahrzehnten wird uns eingetrichtert, dass Freier Handel die Lösung aller Probleme sei, und da wo der Freie Handel nicht richtig funktioniert oft noch zu viele bürokratische Regularien dem Freien Handel im Wege stehen.

Von mehreren Organisationen gibt es nun eine empfehlenswerte Broschüre zum Herunterladen und Ausdrucken:

Konzernmacht grenzenlos: Die G7 und die weltweite Ernährung

Ob in der Lebensmittelwirtschaft, auf dem internationalen Saatgutmarkt, in der Handelspolitik oder über Investitionen in Agrarfonds – die G7-Regierungen betreiben eine kohärente Politik für eine vom Agrobusiness dominierte Landwirtschaft und Ernährung. Anstatt zu einer weltweiten Hunger- und Armutsbekämpfung beizutragen, bedienen sie das Interesse am Profit und der wirtschaftlichen Expansion der Mächtigen.

Die Broschüre „Konzernmacht grenzenlos: Die G7 und die weltweite Ernährung“ ist eine Gemeinschaftsproduktion von Brot für die Welt-Evangelischer Entwicklungsdienst, FIAN Deutschland, dem Forum Umwelt und Entwicklung, dem INKOTA-netzwerk, Misereor, Oxfam Deutschland und der Welthungerhilfe.

Quelle: Forum Umwelt & Entwicklung

Menschen- und Arbeitsrechte weltweit verbindlich schützen!

Fließbandarbeit in einer IT-Fabrik © SACOM
Fließbandarbeit in einer IT-Fabrik © SACOM

Unsere Alltagsprodukte – seien es Südfrüchte, Textilien oder elektronische Geräte – haben meistens einen langen und verzweigten Herstellungsweg hinter sich. Immer wieder werden schwere Verletzungen von Menschen- und Arbeitsrechten entlang globaler Lieferketten bekannt. Auch deutsche Unternehmen sind direkt oder indirekt daran beteiligt oder profitieren davon. Bislang gibt es keine verbindlichen menschenrechtlichen Verpflichtungen für Unternehmen und es ist kaum möglich, sie bei Menschenrechtsverstößen oder Umweltschäden zur Rechenschaft zu ziehen. Die deutsche Gesetzgebung muss bestehende Grauzonen unbedingt beseitigen, um Mensch und Umwelt besser zu schützen. Dies fordert das Forum Fairer Handel gemeinsam mit dem Weltladen-Dachverband in der Kampagne „Mensch. Macht. Handel. Fair.“.

Zur Unterschriftenaktion!
Zur Unterschriftenaktion!

Denn der Faire Handel zeigt seit mehr als vierzig Jahren, dass partnerschaftliche und transparente Handelsbeziehungen möglich sind. 2016 könnte die Bundesregierung – mit der Umsetzung der UN-Leitprinzipien für Wirtschaft und Menschenrechte in Deutschland – einen verbindlichen menschenrechtlichen, sozialen und ökologischen Rahmen festlegen. Das Forum Fairer Handel und der Weltladen-Dachverband setzen sich daher für eine gesetzliche menschenrechtliche Sorgfaltspflicht für Unternehmen ein.

Machen Sie mit bei unserer Unterschriftenaktion an die Bundesregierung und lesen Sie mehr zum Hintergrund der Kampagne „Mensch. Macht. Handel. Fair.“

Quelle: Forum Fairer Handel

23.02.2015 – 18:30 Uhr: Philippinische Meeres- und Wildschützerin zu Gast in Offenburg

SIKAT SamaniegoIm Rahmen der diesjährigen Fastenaktion von Misereor ist Frau Jeremy Samaniego zu Gast im Weltladen Regentropfen, Lange Straße 19, Offenburg. In Ihrem Vortrag soll es um die Zusammenhänge von Taifunen – Klimawandel – Konsum – Fischerei gehen. Der Vortrag und die Diskussion finden in Englisch mit deutscher Übersetzung statt.

Jeremy Samaniego ist seit Juli 2013 als Programmleiterin des neuen SIKAT-Büros auf Siargao. Sie hat in den letzten Jahren viele Schulungen und Seminare geleitet: Mangrovenschutz, Schutz von Riesenmuscheln, Zucht und Aufzucht von Mangrovenkrabben, Entwicklung von Führungskompetenzen sowie 48-Stunden-Methode zur schnellen Bedarfsermittlung nach Katastrophen.

Frau Samaniego unterstützt die Bemühungen der Fischer, die sich neben der Fischerei ein zweites Standbein aufzubauen versuchen.

„Neu denken – gemeinsam Überleben sichern“ – Mangrovenwälder wiederaufforsten und alternative Einkommensquellen schaffen, Siargao Island (SIKAT)

Das Hauptprojekt von SIKAT (Center for the Development of Indigenous Science and Technology, Inc., eine registrierte NRO mit Sitz in Quezon City) erreicht direkt 1.300 Haushalte, die hauptsächlich vom Fischfang leben und ohne legale Rechtstitel auf küstennahem Land siedeln. Die Fischer sind die einkommensschwächste Bevölkerungsgruppe. Sie benutzen einfache Boote und Fischfanggeräte und erwirtschaften nur etwa fünf Euro pro Fang. Das Familieneinkommen wird durch die Herstellung von Trockenfisch, Krebszucht und das mühsame Sammeln von Muscheln in den Mangroven ergänzt. Letzteres, wie auch der Verkauf des Fangs, ist zumeist Aufgabe der Frauen. Die Fischgründe vor Siargao sind (durch kommerzielle Fangflotten) überfischt, was dazu führt, dass Küstenbewohner auf andere Einkommensquellen ausweichen, wie z. B. den Verkauf von Mangrovenholz. Die Mangroven sind aber Laichgründe für die Fische und bieten Schutz bei Stürmen und Flutkatastrophen, da sich die Sturmwellen in den dichten Wurzeln verfangen und dadurch an Wucht verlieren.

Wir bitten um Anmeldung bis 20.2.2015 per Mail an eine-welt [ at ] weltladen-offenburg.de oder per Telefon unter 0781-77223.

Ausführlichere Infos zur Veranstaltung: 2015-02-23 OG Philippinen

Morgen noch einmal langer Samstag bis 18 Uhr im Weltladen

Am letzten Adventssamstag wollen wir uns nochmal richtig für Sie/Euch ins Zeug legen – Faire Produkte aus fast allen Ländern der Erde, auch aus Kolumbien, wo auch unsere kleine Weihnachtsgeschichte spielt:

Weihnachten in Kolumbien
In Kolumbien beginnen die Weihnachtsfeierlichkeiten schon am 16.Dezember. Neun Tage lang treffen sich jeden Abend Familien, Nachbarn und Freunde, um gemeinsam zu beten und anschließend miteinander zu essen. An Heilig Abend wird nach der Mitternachtsmesse mit Feuerwerk, Tanz auf der Straße und gutem Essen und Trinken gefeiert. Beschenkt werden nur die Kinder, und zwar mit Kleinigkeiten und Süßigkeiten, die die Erwachsenen in der Nacht unter den Betten der Kinder verstecken, so dass diese sie am Morgen des 25. suchen können.

Mitarbeiter*innen von Oxidos, CO
Mitarbeiter*innen von Oxidos, CO

So oder ähnlich werden die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter von Oxidos und Fussioni Weihnachten verbringen. Beides sind kolumbianische Partnerprojekte unseres Fairhandelslieferanten Globo.

Mitarbeiterinnen von Fussioni, CO
Mitarbeiterinnen von Fussioni, CO

Oxidos fertigen die schönen, handbemalten Uhren aus Altmetall und Fussioni stellen wunderschönen Schmuck aus Kürbis her. Beides Produkte aus Fairem Handel und somit als Weihnachtsgeschenke hervorragend geeignet, oder?

Sie können noch 3 Tage bis 18 Uhr bei uns stöbern und Geschenke für Ihre/Eure Lieben aussuchen, damit auch die Produzentinnen und Produzenten von Ihrer Hände Arbeit leben können und nicht auf Almosen angewiesen sind.

Wir freuen uns auf Sie. Bleiben Sie entspannt und genießen Sie die kommenden Feiertage.