Billige Früchte – Wer zahlt den Preis?

UROCAL-Mitarbeiterin, Foto: banafair e.V.

Deutsche Supermarktketten verfügen über eine immer größere Marktmacht und üben so einen enormen Preis- und Kostendruck auf Lieferanten aus. Dieser wirkt sich negativ auf die Einkommenssituation von Kleinbauern im tropischen Fruchtanbau aus und verschlechtert die Arbeits- und Lebensbedingungen der Plantagen-arbeiter*innen. Dass es auch anders geht, zeigt der Faire Handel.

Was muss auf politischer Ebene geschehen, damit sich die Situation zum Beispiel im Bananensektor und für Kleinproduzent*innen nachhaltig verbessert? Wie kann die Marktmacht eingedämmt werden? Wie können unfaire Handelspraktiken verhindert werden?

Kampagne „Make Fruit Fair!“

Was kann die Kampagne Make Fruit Fair! dazu beitragen, dass Sozial- und Umweltstandards im Handel umgesetzt werden? Was bringt der Faire Handel den Familien der Kleinbauern und Arbeiter*innen?

BanaFair-Mitarbeiterin Bettina Burkert beantwortet diese Fragen und präsentiert dazu aktuelle Fotos von einer Ecuadorreise zum Handelspartner UROCAL im Mai 2017.

Aktuell hierzu auch das Ergebnis von Ökotest:
http://www.banafair.de/aktuelle-nachricht/oekotest-zu-bananen-banafair-bananen-werden-mit-sehr-gut-bewertet.html

Eintritt frei!

Pressebericht:

Der hohe Preis von billigen Bananen (veröffentlicht am Mi, 07. Februar 2018 um 14:53 Uhr auf badische-zeitung.de)

17.3. – Baden-Baden: erlassjahr.de-Aktionstag zum Treffen der G20-Finanzminister

Plakat Schriftzug "G20: Nein zum Spiel - Ja zur Lösung der Schuldenkrise", im Hintergrund ein Roulette-Tisch mit Händen und JetonsAm 17. März 2017 werden wir, ein Bündnis aus erlassjahr.de, ACK Baden-Baden und weitere Akteure, mit einer öffentlichen Inszenierung um 14 Uhr auf der Fieser-Brücke mitten in Baden-Baden zeigen, warum ein Schuldenschnitt dringend notwendig ist! Um 17 Uhr feiern wir einen ökumenischen Gottesdienst mit dem Erzbischof von Freiburg, Stephan Burger, und dem Landesbischof der Evangelischen Kirche von Baden, Jochen Cornelius-Bundschuh, in der Evangelischen Stadtkirche.

Mehr Informationen zur Kampagne Debt20

Die Innenstadt von Baden-Baden ist relativ gut mit Bahn und Bus zu erreichen. Um von Offenburg, Appenweier, Achern als Kleingruppe mit dem Baden-Württemberg-Ticket fahren zu können, melden Sie sich bitte bei Jochen Walter im Weltladen Regentropfen oder per eMail.

Kampagne gegen „Blutkohle“ der EnBW

Liebe Weltladen-Kund.innen, liebe Eine Welt-Interessierte,

urgewald: Mutter mit dem Ausweis Ihres ermordeten Sohnes

nicht wirklich gerne, sondern notwendigerweise weisen wir auf die Online-Protestaktion von urgewald im Rahmen der Kampagne „Schluss mit der Blutkohle!“ hin. Die Aktion wendet sich gegen den Kohleeinkauf der EnBW in der kolumbianischen Bergbauregion Cesar, wo in den vergangenen Jahren über 3.000 Menschen ermordet und 55.000 Bauern von ihrem Land vertrieben wurden.

Erreicht werden soll, dass EnBW die Lieferbeziehungen zu den Kohlelieferanten Drummond und Prodeco/Glencore unterbricht, bis die Vorwürfe der Menschen vor Ort untersucht und konkrete Maßnahmen zugunsten der Opfer eingeleitet wurden.

Hintergrundinformationen und die Onlineaktion selbst finden Sie hier.

Am 14.5. war Weltladen-Tag: Unternehmen haftbar machen – Ihre Briefe!

Vielen Dank für Ihre/Deine Unterstützung unserer Aktion mit Ihrem/Deinem Brief an Bundeskanzlerin Angela Merkel:

2016_Briefeinwurf_Weltladen-Dachverband_C.Albuschkat webWir haben vergangene Woche 30 Briefe im Laden erhalten und am Samstag am Aktionsstand auf dem Wochenmarkt 52 sowie die Zusage für 8 weitere Briefe, die privat verschickt werden.

Die 82 Briefe, die wir also zusammen haben, werden nun noch von unseren fleißigen Mitarbeiterinnen eingetütet und heut Nachmittag zur Post gebracht.

Sollten Sie der Aktion noch mehr Nachdruck verleihen wollen, was immer sinnvoll ist, wenn eine Aktion den Interessen der Wirtschaft mehr oder weniger zuwider läuft, dann können Sie in den „sozialen“ Medien unter dem Hashtag #BriefanMerkel und #NAP darauf aufmerksam machen und ggf. mit einer eMail an die Bundesregierung Ihre Forderungen verstärken. Kontaktdaten für die Profile unserer Bundeskanzlerin finden Sie auch hier.

Bilder unseres Aktionsstandes am Weltladen-Tag, 14.5.2016 in Offenburg auf dem Wochenmarkt:

Am 14.5. ist Weltladen-Tag: Unternehmen haftbar machen – Unser Stand

Wir sind heute auf dem Offenburger Wochenmarkt mit einem kleinen Kampagnen- und Infostand vertreten und laden Sie/Dich ein, an unserer Briefaktion teilzunehmen:

  • Warum liegt ein leerer Anzug auf dem Boden? Warum ist er festgeklebt?
  • Wieso findet diese Aktion jetzt statt?

Solche und weitere Fragen können wir euch beantworten. Mit dieser Information könnt Ihr/können Sie eine Briefvorlage ausfüllen, die wir dann in Ihrem/Deinen Namen an die Bundeskanzlerin senden werden.

Kommen Sie zu uns an den Stand oder in den Weltladen, Lange Straße 19, um den Brief auszufüllen und Ihre Beteiligung an der Gestaltung einer menschenfreundlichen und fairen Gesetzeslage zum Ausdruck zu bringen.