Morgen noch einmal langer Samstag bis 18 Uhr im Weltladen

Am letzten Adventssamstag wollen wir uns nochmal richtig für Sie/Euch ins Zeug legen – Faire Produkte aus fast allen Ländern der Erde, auch aus Kolumbien, wo auch unsere kleine Weihnachtsgeschichte spielt:

Weihnachten in Kolumbien
In Kolumbien beginnen die Weihnachtsfeierlichkeiten schon am 16.Dezember. Neun Tage lang treffen sich jeden Abend Familien, Nachbarn und Freunde, um gemeinsam zu beten und anschließend miteinander zu essen. An Heilig Abend wird nach der Mitternachtsmesse mit Feuerwerk, Tanz auf der Straße und gutem Essen und Trinken gefeiert. Beschenkt werden nur die Kinder, und zwar mit Kleinigkeiten und Süßigkeiten, die die Erwachsenen in der Nacht unter den Betten der Kinder verstecken, so dass diese sie am Morgen des 25. suchen können.

Mitarbeiter*innen von Oxidos, CO
Mitarbeiter*innen von Oxidos, CO

So oder ähnlich werden die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter von Oxidos und Fussioni Weihnachten verbringen. Beides sind kolumbianische Partnerprojekte unseres Fairhandelslieferanten Globo.

Mitarbeiterinnen von Fussioni, CO
Mitarbeiterinnen von Fussioni, CO

Oxidos fertigen die schönen, handbemalten Uhren aus Altmetall und Fussioni stellen wunderschönen Schmuck aus Kürbis her. Beides Produkte aus Fairem Handel und somit als Weihnachtsgeschenke hervorragend geeignet, oder?

Sie können noch 3 Tage bis 18 Uhr bei uns stöbern und Geschenke für Ihre/Eure Lieben aussuchen, damit auch die Produzentinnen und Produzenten von Ihrer Hände Arbeit leben können und nicht auf Almosen angewiesen sind.

Wir freuen uns auf Sie. Bleiben Sie entspannt und genießen Sie die kommenden Feiertage.

Krippen von Oxidos aus Kolumbien

Globo_Oxidos_Krippe_2013Diese besondere Krippe aus Metall schmückt zur Zeit unser Schaufenster. Sie wurde in der Werkstatt Oxidos in Bogotá, Kolumbien gefertigt und über unseren Lieferanten GLOBO eingekauft. Man sieht es schon an der stilistischen Verwandtschaft: Aus derselben Werkstatt kommen unsere pfiffigen Wanduhren. Bei der Produktion wird Alteisen, das von ehemaligen Straßenkindern gesammelt wird, ergänzend verwendet. Junge Menschen können in der Werkstatt Oxidos eine Ausbildung absolvieren und erweitern das Team von 30 Mitarbeitern.

Alle Angestellten erhalten neben dem Lohn und der Versicherung für ärztliche Versorgung und Rente auch eine Beteiligung am Gesamtgewinn. Näheres können Sie in der Information von Globo nachlesen.

Diese Krippe und viele andere schöne Dinge für Weihnachten oder für Ihre Liebsten finden Sie auch heute und am nächsten Samstag durchgehend bis 18 Uhr. Wenn etwas fehlt oder in anderer Farbe bzw. Größe gewünscht wird, dann einfach unsere MitarbeiterInnen ansprechen. Vieles haben wir auf Lager und einiges können wir Ihnen auch noch bestellen, damit auch Menschen in den Entwicklungsländern frohe Weihnachten feiern können.

Blechuhren und Magnettafeln aus Recyclingmetall

Von GLOBO führen wir seit vergangenem Frühjahr die bunten und lustigen Blechuhren und -Kleiderhaken aus Kolumbien. Neu im Sortiment sind nun Magnettafeln zum Beschreiben mit Kreide oder zum Anpinnen von Notizen und Karten mit Magneten.

Das Projekt hat GLOBO 2007 in Bogota gestartet. Sie begannen mit der Unterstützung ehemaliger Straßenkinder beim Sammeln von Alteisen. Im Jahr darauf wurden die ersten Wand- und Standuhren namens „Rosticos“ (die Rostigen) entworfen. Dadurch konnte den Alteisensammelnden Jungendlichen eine gewisse Mindestabnahme garantiert werden.

Anfang 2009 waren bereits 30 Mitarbeiter/-innen beschäftigt, von denen ein Drittel ein Ausbildung zum Facharbeiter machen. Neben Kranken- und Rentenversicherung erhalten sie auch eine Beteiligung am Gewinn dieser Werkstatt.

Die soziale Ausrichtung der Werkstatt ist vorbildlich. Falls eine Mitarbeiterin durch Schwangerschaft / Geburt eines Kindes nicht mehr in die Werkstatt kommen kann, werden ihr einfache Arbeitsgänge als Heimarbeit ins Haus gegeben. Dadurch soll die Bindung zur Werkstatt und der Schutz durch Krankenversicherung erhalten bleiben.

Bananitos de Paz.2

In der aktuellen Ausgabe des Publik-Forum vom 15.1.10 gibt es einen ausführlichen Hintergrundbericht über die Friedensgemeinde San José de Arpatadó und ihre Baby-Bananen. Noch ein paar Tage ist der Text in vollem Umfang online lesbar.