Billige Früchte – Wer zahlt den Preis? – 30. Jan. – 18:30 Uhr – Weltladen Regentropfen

Deutsche Supermarktketten verfügen über eine immer größere Marktmacht und üben so einen enormen Preis- und Kostendruck auf Lieferanten aus. Dieser wirkt sich negativ auf die Einkommenssituation von Kleinbauern im tropischen Fruchtanbau aus und verschlechtert die Arbeits- und Lebensbedingungen der Plantagen-arbeiter*innen. Dass es auch anders geht, zeigt der Faire Handel.

Was muss auf politischer Ebene geschehen, damit sich die Situation zum Beispiel im Bananensektor und für Kleinproduzent*innen nachhaltig verbessert? Wie kann die Marktmacht eingedämmt werden? Wie können unfaire Handelspraktiken verhindert werden?

Kampagne „Make Fruit Fair!“

Was kann die Kampagne Make Fruit Fair! dazu beitragen, dass Sozial- und Umweltstandards im Handel umgesetzt werden? Was bringt der Faire Handel den Familien der Kleinbauern und Arbeiter*innen?

BanaFair-Mitarbeiterin Bettina Burkert beantwortet diese Fragen und präsentiert dazu aktuelle Fotos von einer Ecuadorreise zum Handelspartner UROCAL im Mai 2017.

Aktuell hierzu auch das Ergebnis von Ökotest:
http://www.banafair.de/aktuelle-nachricht/oekotest-zu-bananen-banafair-bananen-werden-mit-sehr-gut-bewertet.html

Eintritt frei!

Pressebericht:

Der hohe Preis von billigen Bananen (veröffentlicht am Mi, 07. Februar 2018 um 14:53 Uhr auf badische-zeitung.de)

Freiburg: Internationale Wochen gegen Rassismus vom 13.-29. März 2017

Eine Veranstaltungsreihe in Freiburg, die wir gerne weiterempfehlen:

Plakat - Internationale Wochen gegen Rassismus vom 13.-29.3.2017 in Freiburgrespect! Das Freiburger Netzwerk für kritische Bildungsarbeit lädt im Rahmen der Internationalen Wochen gegen Rassismus auch in 2017 wieder zu zahlreichen Voträgen, Workshops, Filmen, Stadtrundgängen und Aktionen ein.

Der Auftakt findet am 13. März im Theater Freiburg statt mit einem Vortrag über die Situation von Geflüchteten an der ungarischen Grenze. Im Anschluss wird die Ausstellung „Blackbox Abschiebung“ eröffnet, die bis zum 30. März im Theater zu sehen ist. In den Workshops und Vorträgen der Wochen gegen Rassismus können sich Interessierte kostenfrei über aktuelle Themen fortbilden, wie etwa am 15. März in einem Workshop über „Hate Speech“ oder am 24. März in einem Vortrag über die Selbstwahrnehmung rechtspopulistischer Bewegungen.

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#SDG16: Wer Waffen sät wird Flüchtlinge ernten – Vortrag & Diskussion mit Jürgen Grässlin

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Unterziel 16.1 der Nachhaltigkeitsentwicklungsziele (SDG) der UN-Agenda 2030 für Nachhaltige Entwicklung (siehe deutsche Übersetzung Seite 27) besagt:

Alle Formen der Gewalt und die gewaltbedingte Sterblichkeit überall deutlich verringern.

Dazu gehört nicht nur wie in Unterziel 16.4 genannt „illegale … Waffenströme deutlich verringern, … und alle Formen der organisierten Kriminalität bekämpfen“, sondern auch Waffenexporte wirkungsvoll einzuschränken oder gar zu stoppen. Zumindest müssten dies Entscheider fordern, wenn sie sich christlichen oder humanistischen Grundsätzen verpflichtet fühlten. Die vergangenen Jahrzehnte zeigen uns jedoch, dass alle Regierungsparteien in der Regel den Waffenhandel ausbauten – natürlich immer unter dem Deckmantel der Arbeitsplätze und des Wirtschaftswachstums.

Foto Jürgen Grässlin
Jürgen Grässlin – DFG-VK

Am 8. November wird auf Einladung eines breiten Offenburger Bündnisses Jürgen Grässlin von der Deutschen Friedensgesellschaft (DFG-VK) sowie Sprecher der Kritischen AktionärInnen Daimler (KAD) über die lukrativen und teils illegalen Geschäfte der Deutschen Waffen-Hersteller berichten. Er spricht über die Recherchen zu seinem neuesten Buch „Netzwerk des Todes“ und der „Zusammenarbeit“ von Rüstungsfirmen und Regierungsdienststellen.

TERMIN: Dienstag, 8.11.2016 – 19:30 Uhr

Ort: Evangelischer Gemeindesaal, Poststraße 16, Offenburg

Moderation: Ernst Rattinger

Veranstalter: Ökumenischer Arbeitskreis Asyl, Deutsche Friedensgesellschaft – Vereinigte Kriegsdienstverweigerer e.V. Mittelbaden

„Nicht haben müssen – Eine Befreiung“ – Musikalische Lesereise am 26.10. um 19 Uhr im Weltladen Regentropfen

Schwarzwälder-Bote vom 24.11.2014
Gotthard Vetter (vorne Mitte) Quelle: Schwarzwälder-Bote vom 24.11.2014 Foto: Schwarzwälder-Bote

Der Autor Gotthard Vetter liest aus seinem autobiografischen Buch „Nicht haben müssen – Eine Befreiung“.

Seine Zeit in der Entwicklungshilfe in Indien war prägend für sein Leben. Er engagierte sich in der christlichen  Arbeiterjugend, war als Gewerkschafter aktiv und Gründungsmitglied des Freiburger und Offenburger Weltladens!

Ist der Titel des Buches der Konsens eines engagierten Lebens?

Musikalische Begleitung: Irmgard Hahn

Hand in Hand gegen Rassismus – Samstag, 18.6., Offenburg, Stadtkirche

NOK_Offenburg_2016-06-18Unter diesem Motto beginnt am kommenden Samstag, 18. Juni die Nacht der offenen Kirchen 2016 in Offenburg. Treffpunkt ist um 18 Uhr vor der Evang. Stadtkirche in der Hauptstraße. Von dort aus soll eine Menschenkette mit möglichst vielen Personen Hand in Hand durch die Stadt gehen, um ein Zeichen gegen Rassismus in jeglicher Form zu setzen.  Zwischenstationen sind zunächst an der Klosterkirche und vor der Hl. Kreuz-Kirche, dann folgt ein kurzer Halt am C-Punkt am Rande des Marktplatzes. Über die Andreaskirche geht dann zur Mattiaskirche, wo die Nacht der offenen Kirchen mit einem Gottesdienst um 19 Uhr eröffnet wird.

Eine ähnliche Veranstaltung im März stieß bereits auf sehr gute Resonanz. Daher rufen die Veranstalter auch am Samstag zu zahlreicher Teilnahme auf. Die Initiative zu diesem ersten Teil der Nacht der offenen Kirchen geht auch dieses Mal aus vom Offenburger Weltladen und der Gruppe Mittelbaden der Deutschen Friedensgesellschaft. Nach dem Eröffnungsgottesdienst gibt es bis gegen Mitternacht ein umfangreiches Programm in den beteiligten Kirchen.