Solidarische Landwirtschaft über den Atlantik

Café Chavalo (Segelkaffee !) probiert neue Wege fairer und direkter Handelsbeziehungen aus! Mit WIR.Kaffee aus solidarischer Landwirtschaft !

Was ist solidarische Landwirtschaft? Konkret handelt es sich dabei um einen Zusammenschluss von landwirtschaftlichen Betrieben oder Gärtnereien mit einer Gruppe privater Haushalte. Erzeuger*innen und Verbraucher*innen bilden eine Wirtschaftsgemeinschaft, welche auf die Bedürfnisse der Menschen abgestimmt ist und die natürliche Mitwelt berücksichtigt. Auf Grundlage der geschätzten Jahreskosten der landwirtschaftlichen Erzeugung verpflichtet sich diese Gruppe, jährlich im Voraus einen festgesetzten (meist monatlichen) Betrag an den Solawi-Betrieb zu zahlen.

WIR.Kaffee aus solidarischer Landwirtschaft

Café Chavalo aus Leipzig möchte sich dafür einsetzen, dass über unseren lokalen Nahraum hinaus auch auf internationalen Handelsbeziehungen solidarische Landwirtschaft ausgeweitet wird, so dass auch kleinbäuerliche Produzent*innen im globalen Süden von Solidarischer Landwirtschaft profitieren können. Dazu hat Café Chavalo in 2021 gemeinsam mit den Weltläden Iller-Lech ein wegweisendes Pilotprojekt gestartet: das WIR.Kaffee-Projekt aus solidarischer Landwirtschaft.

Partner*innen sind 15 Kleinbauer-Familien in Nicaragua, die Kaffee in einem Naturreservat naturverträglich und in Bioqualität in Mischkultur mit ihrem Gemüse für den eigenen Bedarf anbauen. Das Projekt unterstützt somit nicht nur eine zukunftsfähige Landwirtschaft und die Existenzsicherung kleiner Betriebe, sondern leistet zugleich auch einen wertvollen Beitrag für Klima- und Naturschutz, Artenvielfalt und den Erhalt von Böden und Kulturlandschaft.

Konkret bedeutet Solidarische Landwirtschaft auch hier, dass die Kaffeebauern festlegen, was sie an finanziellen Mitteln brauchen, um ihre familiäre Existenz zu sichern und ihr Land nachhaltig bearbeiten und für die Zukunft erhalten zu können. Auch ihre Gesundheitsvorsorge wie die Bildung ihrer Kinder wird dabei berücksichtigt. In diesem zukunftsweisenden Projekt wirtschaften Konsument*innen mit den nicaraguanischen Kaffeebauern/-bäuerinnen gemeinsam und teilen sich Verantwortung, Risiko und Erfolg!

Weltladen Regentropfen wird in absehbarer Zeit einen WIR.Kaffee als offenen Kaffee anbieten. Bei Interesse an Ernte-Anteile wenden Sie sich aber vorerst an folgende Adresse: www.cafe-chavalo.de

Für mehr Informationen:

Jens Klein von Café Chavalo erzählt über WIR.Kaffee aus solidarischer Landwirtschaft: (Link zu Kurzfilm auf Vimeo)

Solawi-Kaffeebäuerinnen im Video-Interview erzählen vom Anbau des „honey-Kaffees und den Chancen durch das Solawi-Projekt mit Café Chavalo: (Link zu Kurzfilm auf Youtube)