Von Hand und aus Hanf gemacht

handgewebte Handtaschen aus HanfMit unseren neuen Taschen aus Hanf bieten wir Ihnen besonders wertvolle Produkte an, deren Material vom Volk der Hmong (Vietnam) hergestellt wurde. Über die Zusammenarbeit mit „Craft Link“ können die Hmong ihre handwerklichen Traditionen erhalten und Einkommen über die Vermarktung ihrer Produkte im Fairen Handel erzielen.

Die ethnische Gruppe der Hmong betreibt auf ihren Feldern Reis- und Getreideanbau und hält Hühner und Schweine. Die Winter sind hart, und das ganze Jahr hindurch fehlen finanzielle Einkünfte für den Lebensunterhalt. Diese Situation soll sich durch die Vermarktung der Taschen verbessern.

Hanf hat bei den Hmong eine große kulturelle Bedeutung. Früher trugen die Hmong selber ausschließlich Kleider aus Hanfstoffen, heutzutage werden die Hanfkleider nur noch zu besonderen Anlässen wie Hochzeiten und Festen getragen.

Nach der Ernte der Hanfpflanze werden die Halme getrocknet und entrindet. Die Hanffasern werden bündelweise gefärbt. Ganz zum Schluss werden daraus die Hanfstoffe im Webstuhl gewebt und zu den wunderschönen Taschen weiterverarbeitet.

Diese Taschen finden Sie in unserer Filiale in der Metzgerstraße.

Erdbeben in Chile und die Auswirkungen auf Winzer

Der zum Teil zerstörte Weinkeller von La Fortuna, die auch für Lautaro abfüllen. (Foto: Peter Riegel, Weinimport, FAIRKAUF Handelskontor eG)Raul Navarette von den Winzern Lautaro (Weine: Sauvignon Blanc und Otono) berichtet, dass acht Familienangehörige eines Weinbauern bei dem Beben ums Leben gekommen sind. Außerdem gab es erheblich Schäden, Häuser sind eingestürzt und die Weintanks wurden zum Teil zerstört.

Von unserem Partner Covica/Las Lomas (Weine: Chardonnay), der sich im Epizentrum des Bebens befindet, wissen wir nur, dass keine Menschen zu Schaden gekommen sind, aber Gebäude der Kooperative und Häuser der Mitglieder zum größten Teil zerstört wurden.

Auch die Winzer von La Fortuna (Weine: Carmenere) sind stark vom Erdbeben betroffen. das Beben zerstörte einen Teil der Kellerei, Dächer stürzten ein, Tanks wurden beschädigt. Trotzdem sind die Winzer optimistisch, denn die Weinberge sind zum Großteil unversehrt geblieben. Es wird noch eine Weile dauern, bis die Infrastruktur wieder intakt ist und verschiedene Weine wieder zu uns ans Lager kommen. Dann aber ist jede verkaufte Flasche eine echte Unterstützung beim Wiederaufbau!

Der Osterhase ist auch fair!

GEPA Osterwaren

Wer will zu Ostern nicht gerne etwas Süßes naschen? Gut, wenn es auch für diejenigen süß ist, die den Kakao und den Zucker dafür liefern. Leider steckt in der Regel eine bittere Wahrheit hinter der Leckerei:

Es sind bei der Kakaoernte sehr viele Kinder beschäftigt, die als Gefangene unter unmenschlichen Zuständen zur Arbeit gezwungen werden. Im Weltladen können Sie mit Freude Schokolade kaufen, die – weil fair produziert – ganz bestimmt auch in Afrika die Kinder fröhlich macht.

Größere Mengen für Kindergärten, -tagestätten, Schulklassen, Vereine und Firmen sollten bei uns im Weltladen vorbestellt werden.

Außerdem haben viele Schokoladensorten im Weltladen bei den Qualitätskontrollen der DLG zum wiederholten Mal „Gold“ gewonnen. Und das schmeckt man!

Blechuhren und Magnettafeln aus Recyclingmetall

Von GLOBO führen wir seit vergangenem Frühjahr die bunten und lustigen Blechuhren und -Kleiderhaken aus Kolumbien. Neu im Sortiment sind nun Magnettafeln zum Beschreiben mit Kreide oder zum Anpinnen von Notizen und Karten mit Magneten.

Das Projekt hat GLOBO 2007 in Bogota gestartet. Sie begannen mit der Unterstützung ehemaliger Straßenkinder beim Sammeln von Alteisen. Im Jahr darauf wurden die ersten Wand- und Standuhren namens „Rosticos“ (die Rostigen) entworfen. Dadurch konnte den Alteisensammelnden Jungendlichen eine gewisse Mindestabnahme garantiert werden.

Anfang 2009 waren bereits 30 Mitarbeiter/-innen beschäftigt, von denen ein Drittel ein Ausbildung zum Facharbeiter machen. Neben Kranken- und Rentenversicherung erhalten sie auch eine Beteiligung am Gewinn dieser Werkstatt.

Die soziale Ausrichtung der Werkstatt ist vorbildlich. Falls eine Mitarbeiterin durch Schwangerschaft / Geburt eines Kindes nicht mehr in die Werkstatt kommen kann, werden ihr einfache Arbeitsgänge als Heimarbeit ins Haus gegeben. Dadurch soll die Bindung zur Werkstatt und der Schutz durch Krankenversicherung erhalten bleiben.