Weltladen in der Grundschule Niederschopfheim

Am kommenden Freitag, 18.6., ist ein Mitarbeiter des Weltladen Regentropfen e.V. an der Grundschule Niederschopfheim und erläutert den ca. 120 1.-4.-Klässlern den Zusammenhang zwischen Fußballherstellung und Kinderarbeit.

Aufgrund zahlreicher Proteste gegenüber den großen Sportartikelherstellern in den vergangenen Jahren gibt es mittlerweile fast keine Kinderarbeit in der Fußballfabriken in Pakistan, von hier kommen ca. 80% aller weltweit gehandelten Fußbälle. Jedoch ist der Lohn der FußballnäherInnen so gering, dass die Kinder anderweitig arbeiten gehen müssen, um ein existenzsicherndes Einkommen für die ganze Familie zu sichern.

Da es eine schulinterne Veranstaltung ist, konnte zumindest die Presse eingeladen werden, damit dieses Thema auch in die Öffentlichkeit getragen werden kann. Auf SWR4 in Radio Südbaden wird es am Freitag zwischen 12.30 und 13 Uhr einen Beitrag über diese Veranstaltung geben.

WM in Südafrika – Kunsthandwerk aus Südafrika

südafrikanische Täschnerei aus gefärbten Springbockfellen

Ausgefallene Täschnerei-Artikel aus gefärbten Springbock-Fellen haben wir passend zur Fußball-WM in unserem Sortiment. Springböcke dienen in Südafrika der Fleischproduktion. Somit werden durch diese kreative Handwerksarbeit bisherige Produktionsabfälle genutzt.

Die Täschnerei stammt aus dem handwerklichen Fertigungsbetrieb Am°Wa, was Zusammenfluss bedeutet, aus dem südafrikanischen Knysna. Bei Am°Wa begegnen sich Kreativität, Marktfähigkeit, soziale und umweltpolitische Verantwortung. In diesem Fertigungsbetrieb sind zur Zeit 25 Mitarbeiter beschäftigt. Bei der Einstellung werden sozial benachteiligte Frauen bevorzugt. Die Mitarbeiter verdienen mehr als der Mindestlohn vorgibt. Sie erhalten bezahlten Urlaub, sind rentenversichert und erhalten je nach Erfolg des Betriebes eine Bonuszahlung am Ende des Jahres. Sie können dank eines Mitarbeiter-Sparfonds Geld zurücklegen, über dessen Verwendung sie selbst bestimmen können. Auch bei den Zulieferbetrieben wird sehr auf gute Arbeitsbedingungen geachtet.

Korbwaren in leuchtenden Farben aus Swasiland

Korbwaren aus Swasiland

Aus Swasiland, einem kleinen Binnenstaat der an Südafrika grenzt, stammen die Korbwaren von GONE RURAL. Die Körbe werden in der traditionellen Wulst-Wickel-Technik gefertigt. Das ungefärbte Lukhasi-Gras wird dabei mit dem gefärbten Lutindzi-Gras umwickelt. Beide Gräser wachsen in Swasiland in großen Mengen, die Farben entsprechen europäischen Standards.

„GONE RURAL ist unser Leben“ – so heißt ein Lied, das die Frauen des Handelspartners singen. Denn GONE RURAL vermarktet nicht nur ihre Körbe, sondern die Handwerkerinnen erhalten viele soziale Leistungen. Eine wichtige Aufgabe ist die Aufklärungsarbeit und Betreuung der Waisen bei Aids – ein riesiges Problem im südlichen Afrika. Eine mobile Klinik bietet den Familien Hilfe vor Ort an. Die Kinder erhalten Schulstipendien und die Frauen lernen Lesen und Schreiben. Durch den Bau von Brunnen erhalten sie Zugang zu sauberem Wasser.

Chicza – biologisch abbaubarer Kaugummi

nachhaltige KaugummisWenn’s bei der Fußball-WM spannend wird, dann braucht man etwas um sich abzureagieren. Zum Beispiel einen biologisch abbaubaren Kaugummi!

Chicza ist der erste nachhaltige, biologisch abbaubare Kaugummi der Neuzeit. Er wird aus dem Saft des im mexikanischen Regenwald wachsenden Chicozapote-Baumes hergestellt. Interessant hierbei ist, dass nur die wild im Regenwald wachsenden Bäume den Sirup liefern. Monokulturbäume liefern diesen Saft nicht.

Die Herstellung dieses nachhaltigen Kaugummis beschäftigt 2.000 mexikanische Regenwaldbauern. Das bedeutet, dass ca. 10.000 Menschen davon leben können. Wieder ein Schritt in die richtige Richtung.