Filmgespräch „Humus – Die vergessene Klimachance“ am 26.1.2017

Szenenfoto Humus
Quelle: Szenenfoto Humus

Filmgespräch „Humus – Die vergessene Klimachance“ am 26.1.2017, 19 – 22 Uhr im Bildungszentrum Offenburg / Kath. Zentrum St. Fidelis, Straßburger Str. 39, Offenburg

Der Dokumentarfilm informiert über die viel zu wenig beachteten Zusammenhänge zwischen Bodenqualität, Landwirtschaft und Klimaveränderung.

Häufig ist nicht bekannt, dass Böden der mit Abstand größte Speicher für Kohlenstoff sind. Für den CO2-Haushalt der Atmosphäre haben sie eine bedeutende Funktion. Die landwirtschaftliche Nutzung von Böden ist mit Verlusten an organischer Substanz und entsprechenden Emissionen von Klimagasen verbunden. Andererseits können durch Maßnahmen der Fruchtfolge und die Zufuhr organischer Dünger wie Kompost Verluste ausgeglichen und CO2 im Boden sogar gespeichert werden.

Der Film führt auf eine Entdeckungsreise rund um die Welt. Er deckt die Hypotheken der Intensiv-Landwirtschaft auf und zeigt, wie Landwirtschaft ertragreich funktionieren und gleichzeitig die Bodenqualität gesteigert werden kann, z. B. anhand der „Terra Preta“ – einem extrem humusreichen Boden in Amazonien.

Österreich 2009, 74 Minuten, Regie: Wolfgang Scherz

Moderation: Lothar Krikowski, BUND Ettenheim

Eintritt: 5 €

Katholisches Bildungszentrum Offenburg in Kooperation mit der Evang. Erwachsenenbildung Ortenau, dem BUND Umweltzentrum Ortenau, der VHS Offenburg, dem Weltladen Regentropfen Offenburg und dem Kommunalen Kino KoKi im KIK Offenburg

Weitere Filmgespräche:

Das Geheimnis der Bäume
Frankreich 2013, 72 Minuten, Regie: Luc Jacauet
Donnerstag, 02.02.2017, 19 Uhr
in der VHS Offenburg, Saal 102, Amand-Goegg-Str. 2

Cowspiracy
USA 2014, 85 Minuten, Regie: Kip Andersen & Keegan Kuhn
Donnerstag, 16.02.2017, 19 Uhr
im Kommunalen Kino Offenburg im KIK, Weingartenstr. 34c

Pro Stunde fliegen 320.000 Coffee-to-go-Becher in den Müll – dem machen wir ein Ende!

Becherhaufen (c) Sascha Krautz / DUH
Becherhaufen (c) Sascha Krautz / DUH

Nach Berechnungen der Deutschen Umwelthilfe werden deutsch-landweit rund 2,8 Milliarden Coffee to go-Becher pro Jahr verbraucht. Stellt man diese mit dem dazugehörigen Plastikdeckeln aufeinander, entsteht ein 300.000 km hoher Turm. In Form einer Kette ließe sich die Erde damit mehr als sieben Mal umrunden. Jeder Deutsche verbraucht 34 Einwegbecher im Jahr. Bundesweit fallen jeden Tag rund 7,6 Millionen Coffee to go-Becher an. Das macht pro Stunde 320.000 Stück.

Quelle: Deutsche Umwelthilfe – Umweltproblem Coffee to go-Einwegbecher

Für die Produktion der Becher und Deckel wird folgendes verbraucht:
  • 29.000 Tonnen Papier, das entspricht etwa 43.000 Bäumen, die gefällt werden
  • 1,5 Milliarden Liter Wasser, das entspricht dem Jahresverbrauch von 32.000 Bürgern
  • 320 Millionen kWh Energie, damit könnten 100.000 Musterhaushalte ein Jahr lang mit Strom versorgt werden
  • 1.500 Tonnen Polyethylen für die Becher und 9.400 Tonnen Polystyrol für die Deckel, dafür werden 22.000 Tonnen Rohöl benötigt

Hierbei entstehen:

  • 101.000 Tonnen CO2-Emissionen
  • 40.000 Tonnen Abfall

Leider werden für die Produktion der Becher auch keine Recyclingmaterialien eingesetzt, die das Ganze wenigstens ein bisschen umweltfreundlicher machen könnte. Auch das Recycling der Becher ist kaum möglich, da die Beschichtung im Papierrecycling sich nicht ablösen lässt, womit die Becher letztlich in der Müllverbrennung landen – und alles nur wegen etwa 15 Minuten „Coffee to go“… – also Genuss geht anders!

 Widdlebirdy von Ecoffee Cup
Widdlebirdy von Ecoffee Cup

Wir bieten gemeinsam mit den Offenburger Grünen eine Mehrweg-Lösung für all diejenigen an, die sich zuhause keinen guten Kaffee leisten können/wollen: ein kompostierbarer, mindestens 3 Jahre nutzbarer Mehrwegbecher aus Bambus mit einer Manschette aus Silikon.

Eine Auswahl an Bechern haben die Offenburger Grünen heute am Stand und eine weitere gibt es im Laden. Wer ein ganz bestimmtes Design haben mag, dem bestellen wir natürlich auch den entsprechenden Becher.

Brasilianischer Abend und Menschenkicker in Offenburg

Offenburg Nachhaltigkeitstage 2016-06-02Gemeinsam mit dem Klimaschutzbüro der Stadt Offenburg, dem Verein Afrikanischer Studenten in Offenburg – VASO und dem VfR Elgersweier haben wir zwei Veranstaltungen geplant, zu denen wir euch ganz herzlich einladen:

01.10.2015: FairReisen – Baustein einer nachhaltigen Lebensweise

Frank Herrmann FairReisen
Frank Herrmann 2015
Frank Herrmann – Journalist und Sachbuchautor

Wie können wir nachhaltig(er) Reisen? Dürfen wir in ferne Länder reisen, ohne dabei die Verhältnisse vor Ort zu stören, gar zu zerstören? Auf diese und andere Fragen rund um nachhaltige und faire Reisemöglichkeiten bzw. welche Probleme Fernreisen, Hotel- und Bungalowanlagen mit sich bringen, wird kommenden Donnerstag Frank Herrmann, Sachbuchautor und Journalist, im Weltladen Regentropfen in einem Diskussionsvortrag nachgehen.

In den schönsten Wochen des Jahres wollen wir es uns gut gehen lassen – schließlich haben wir hart für unseren Urlaub gearbeitet. Dass für den Bau unseres Luxushotels Menschen von ihrem Land vertrieben wurden, dass unser Kreuzfahrtschiff eine Dreckschleuder ist, dass unser Golfplatz anderen Menschen das Wasser wegnimmt und dass das Personal, das uns 24 Stunden am Tag verwöhnt, mit Hungerlöhnen abgespeist wird, nehmen wir bestenfalls am Rande zur Kenntnis.

01.10.2015 – 18:30 Uhr
Weltladen Regentropfen
Lange Str. 19 – Offenburg
Eintritt frei

Am Samstag ist Earth Hour – und die Lichter gehen aus!

EarthHour2015 OffenburgAm Samstag, 28. März 2015 ist weltweit Earth Hour. Damit wird zum neunten Mal ein globales Zeichen für den Klimaschutz gesetzt. Auch wir sind in Offenburg mit von der Partie und lassen am Samstagabend die Lichter in unseren Schaufenstern aus: nicht nur von 20.30 Uhr für eine Stunde sondern wir lassen sie einfach die ganze Nacht aus.

Da wir bereits seit Jahren stromsparende LED-Beleuchtung in unserem Verkaufsraum verwenden, wäre der Stromspareffekt relativ gering. Um ein deutliches Signal setzen zu können verzichten wir den kompletten Abend auf die Beleuchtung unserer Schaufenster.

Machen auch Sie mit und versuchen Sie sich einen energiesparenden Lebensstil anzugewöhnen. Die Menschen in den Ländern des Südens brauchen unsere Unterstützung im Kampf gegen Sturmfluten, Hurricane, Taifune und den Anstieg des Meeresspiegels.

Earth Hour – für unsere Eine Welt.